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Briesen (Wabrzezno) |
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übersicht |
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Polen, Woiwodschaft Kujawien-Pommern, Landkreis Wąbrzeźno
Die Stadt liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Thorn und ist Kreisstadt des Powiats Wąbrzeski in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern
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Nationalsozialismus |
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Von 1939 bis 1945 gehörte die Stadt vorübergehend wieder zum Deutschen Reich. In dieser Zeit wurden aus dem Landkreis Briesen 3.500 Polen in das Lager in Potulice und 300 in das Lager in Toruń deportiert. An ihrer Stelle wurden sog. Volksdeutsche aus Galizien und Bessarabien angesiedelt.
Am 24. Januar 1945 marschierte die 65. Armee der Roten Armee unter der Führung von General Pawel Batow in die Stadt ein. Hierbei kam es zu keinen größeren Gefechten, so dass es keine nennenswerten Zerstörungen gab. Bei Kämpfen im Landkreis fielen etwa 121 Rotarmisten, die auf einem Soldatenfriedhof in der Stadt beigesetzt wurden. Einige Tage nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen begannen NKWD-Einheiten – wie in allen anderen besetzten Gebieten auch – mit der Säuberung der Bevölkerung. Im Zuge dieser bis Mitte Februar andauernden Säuberungen wurden insgesamt 776 Personen aus dem Landkreis Wąbrzeźno, davon 261 aus der Stadt selbst, in Arbeitslager in die Sowjetunion deportiert. Von diesen Personen starben die meisten während des oft Wochen dauernden Transportes in die Arbeitslager oder in den Arbeitslagern selbst. Bei den Deportierten handelte es sich meist um polnische Staatsbürger, die während der deutschen Okkupation in die Gruppe III der Deutschen Volksliste aufgenommen worden waren. Das Alter der Deportierten lag zwischen 14 und 75 Jahren, und der Frauenanteil betrug 32,8%.
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Mitbürger der Gemeinde die hier geboren oder gelebt haben und zwischen 1933 bis 1945 verfolgt, deportiert sowie zu schaden gekommen sind
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