SS-Oberscharführer
* 25.09.1909 in Neustadt (Kudirkos Naumiestis)
letzter bekannter Aufenthaltsort: Lüneburg
Volksdeutscher aus Litauen
Volksschule
Mittelschule
Beruf bis 1941: Buchhalter der Stadt Neustadt, Forstverwaltung Schaken
ab 23.10.1941 Angehöriger der Lagermannschaft im KL Auschwitz, KL Monowitz, KL Groß Rosen u. KL Dachau
(zeitweise Kommandantur Monowitz bzw. Schreiber in B III
Abschnitt B III in der Sprache der Häftlinge „Mexiko" genannt, wurde nicht mehr vollständig bebaut; ab Juni 1944 befanden sich dort jüdische Frauen aus Ungarn, die noch nicht selektiert worden waren.
20.01.1943
Beförderung zum SS-Rottenführer
07.10.1943
Beförderung zum SS-Unterscharführer
01.02.1944
Verleihung Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern
Auschwitz, 1. Februar 1944
Standortbefehl Nr. 5/44
Das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern wurde am 30.1.1944 verliehen an SS-Unterscharführer Millauer Arthur
Gerichtsverfahren nach 1945
07.03.1950
Urteil des Berufungsgerichts in Warszawa, Az.: I 1 K 65/50
zu 4 Jahren Haft verurteilt
(Akte kann angefordert werden)
Gerichtsverfahren nach 1945
25.09.1950
Urteil des Obersten Gerichts in Warszawa, Az.: K 732/50
(Akte kann angefordert werden)
26.04.1951
aus der Haft entlassen
nach seiner Haftentlassung Abschiebung in die BRD und Steuersekretär beim Finanzamt Lüneburg