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Deutschland, Bundesland Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda

Nach einer von der Schriftstellerin Donna Woolfolk Cross wiederbelebten, jedoch durch keinerlei Tatsache gestützten Legende soll die spätere Päpstin Johanna um 830 im Fuldaer Kloster gelebt haben

Im Zweiten Weltkrieg wurde Fulda bei mehreren Luftangriffen zu einem Drittel zerstört. Die Stadt war jedoch nie Primärziel der Alliierten. Amerikanische Verbände bombardierten auf dem Rückflug meist die Gegend um den Verschiebebahnhof mit den benachbarten Gummiwerken. Aber Fehlabwürfe trafen beispielsweise auch die Innenstadt um den damaligen Adolf-Hitler-Platz (Platz vor der Stadtpfarrkirche, heute wieder „Unterm Heilig Kreuz“).

Ab 1941 folgte die Deportation von insgesamt 243 Fuldaer Juden. 1940 wurden die Franziskaner aus dem Kloster Frauenberg vertrieben.

von 1938 bis 1943 befand sich in Fulda ein
Zwangslager für Sinti und Roma

Täter und Mitläufer 1933-1945

SS-Schütze
Hallmann Rudolf
* 03.03.1908 in Herischdorf (Jelenia Góra-Malinnik)
† 13.11.1978 in Fulda
ab November 1944 Angehöriger der Wachmannschaft im KL Auschwitz


Viertel Lothar
* 28.05.1910
vor 1945: Kriegsgerichtsrat bei der 409. Infanteriedivision
nach 1945: Amtsgerichtsrat in Fulda

Bretzfeld Heinz
vor 1945: Kriegsgerichtsrat der Luftwaffe bei der Vollstreckungsabteilung der Feldgerichte des Kommandierenden Generals und Befehlshabers im Luftgau III Berlin-Charlottenburg
nach 1945: Rechtsanwalt in Rotenburg/Fulda