SS-Unterscharführer

* 28.07.1916 in Engelsbrunn
letzter bekannter Wohnort: Konstanz am Bodensee

Dienst in der rumänischen Armee

00.05.1940
Eintritt in die Waffen-SS (Breslau)

01.09.1942
Beförderung zum SS-Rottenführer

00.08.1940 - 00.01.1945 Angehöriger der Lagermannschaft im KL
Auschwitz
Angehöriger der 1. Wachkompanie im KL Auschwitz
(sechs bis neun Monate Standortverwaltung, Verpflegungslager)

01.02.1943
Beförderung zum SS-Unterscharführer

00.01.1945
abkommandiert nach Berlin

00.00.1945 - 00.05.1947
Gefangenschaft

Aussage Messmer
»Ich habe nie gehört, daß ein SS-Mann, der von der Schußwaffe Gebrauch gemacht hatte, zur Rechenschaft gezogen wurde. Daß die mit den Lastwagen Abtransportierten der Vernichtung zugeführt wurden, war allgemein bekannt. Daß Menschen verbrannt wurden, war geruchsmäßig wahrnehmbar.«



1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main
150. Verhandlungstag, 22.4.1965
Vernehmung des Zeugen
Johann Messmer [713 KB]